Optimieren
Hat Ihre Immobilie Potential für eine Optimierung im Bereich Raumangebot, Nachhaltigkeit, Mieterzufriedenheit oder Ertrag ? Oft liegt die Lösung in einer Kombination von verschiedenen Massnahmen.
Die möglichen Massnahmen einer Liegenschaftsoptimierung sind vielfältig, lassen sich aber in die Bereiche Lebensraum, Bau und Organisation gliedern. Ziel jeder Optimierung ist die langfristige Zufriedenheit der Eigentümerschaft und Bewohner:innen gleichermassen.
Betriebliche Optimierung
Ertrag und Mieterzufriedenheit können durch eine Optimierung betrieblicher Faktoren erhöht werden. Die Leistungen der Dienstleister und Energieverbrauch, etc. haben dabei eine funktionale und eine finanzielle Dimension. Die Betriebsoptimierung sucht dabei nach einem idealen Kosten-Nutzen-Verhältnis.
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Betriebskostenoptimierung
Es lohnt sich, alle paar Jahre das Leistungsverzeichnis aller Dienstleister auf den Prüfstand zu stellen und mit marktüblichen Preisen zu vergleichen. Nicht alle Kostensteigerungen sind gerechtfertigt. Oft helfen Konkurrenzofferten oder Neuverhandlungen mit bestehenden Dienstleistern, um Kosten und Nutzen wieder ins Lot zu bekommen. Niedrige Betriebskosten kommen meist der Mieterzufriedenheit entgegen – schaffen zugleich aber auch mehr Akzeptanz für moderate Mietzinserhöhungen.
Kostenumlage und Verteilschlüssel
Die Überprüfung der umlagefähigen Kosten und dazugehörigen Verteilschlüssel sorgt für minimale Restkosten die durch den Vermieter zu tragen sind – und sorgt für eine gerechte Verteilung der Kosten im Haus.
Auch bei sauberer Buchhaltung einer Liegenschaft können sich teure Fehler bei der Umlage und Verteilung von Kosten einschleichen. Verwaltungsintensive Widersprüche der Mieter sind eine mögliche Folge. Nicht selten gibt es aber auch Kosten durch versäumte Umlagen oder fehlerhafte Verteilschlüssel, die zu Lasten der Vermieterseite gehen. Dies weil in der Buchhaltung, bei einem Softwarewechsel oder Umstrukturierung von Mietflächen Fehler gemacht wurden. Weist eine Liegenschaft einen niedrigen Ertrag auf, obwohl Miethöhe und Betriebskosten üblichen Werten entsprechen, kann das Problem genau hier liegen – und wird nur durch eine vertiefte Überprüfung der Mietverträge, Kostenumlagen und Verteilschlüssel aufgedeckt.
Organisation
Ein effektiver Betrieb beinhaltet auch einen minimalen Administrativen Aufwand bei maximaler Zufriedenheit aller Beteiligten. Die Optimierung der Arbeitsprozesse und kommunikativen Schnittstellen zwischen Verwaltung, Eigentümerschaft, Mieter:innen oder Genossenschaftsmitgliedern setzt hier an. Wir begleiten in der Planung und Umsetzung neuer Strukturen und bei der gegebenenfalls nötigen Akquise neuer Dienstleister:innen.
Nutzungsoptimierung
Ob der Wunsch nach mehr Gemeinschaftsräumen in einer Wohnliegenschaft, oder eine Umorganisation der Unternehmensabteilungen in einer Gewerbeimmobilie – wenn sich unsere Welt verändert, entsteht häufig auch das Bedürfnis nach räumlicher Veränderung.
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Im Idealfall passen Räume – deren Grösse, Atmosphäre und Lage im Haus – genau zu ihrer Nutzung. Funktionalität, kurze Wege und das Wohlgefühl der Nutzer- oder Bewohner:innen harmonieren. Doch wenn sich Gewohnheiten ändern, neue Bedürfnisse entstehen oder gar der Gesamtorganismus reorganisiert wird, sind räumliche Anpassungen unumgänglich. Solche Bedürfnisse können neue Hobby- oder Gästeräume in bestehenden Genossenschaften oder Stockwerkeigentümerschaften sein, oder aber eine Umwandlung von 3‑Zimmer-Wohnungen in Studios oder einer Erdgeschosswohnung in ein Ladenlokal. In Büros kann es sich um mehr Bedarf an Sitzungszimmern, Rückzugsorten oder der Zusammenlegung von verschiedenen Abteilungen in ein gemeinsames Grossraumbüro handeln. Die Bandbreite an Massnahmen reicht hier vom Umstellen bestehender Möbel und Pflanzen, über kleine Umbauten, bis zum Erweiterungsbau oder Umzug.
Am Anfang solcher Prozesse steht immer eine Bedarfsanalyse: wieviel Raum braucht es für was? Wie stehen die Nutzungen organisatorisch in Zusammenhang? Welche räumlichen Qualitäten sollen die Räume aufweisen? Philosimo hilft Ihnen, Ihre Bedürfnisse zu analysieren, Pläne zu entwerfen und ihre Räumlichkeiten entsprechen anzupassen. Bei Bedarf werden Bewohner:innen oder Mitarbeiter:innen in Workshops in den Prozess mit eingebunden.
Ziel ist eine nachhaltige Nutzungsoptimierung: ressourcenschonend mit so wenig wie möglichen baulichen Eingriffen. Vor allem aber langfristig funktional und flexibel zu gleich – denn die nächste Veränderung kommt bestimmt.
Bauliche Machbarkeitsstudien
Maximalen Mehrwert mit minimalen baulichen Massnahmen zu erreichen, ist das Motto von Philosimo. Nicht selten sind jedoch bauliche Anpassungen und Verdichtungen der beste Weg – ob kleiner Umbau, Erweiterungsbau oder Neubau.
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Im Fokus jeder baulichen Massnahme steht dabei der Mehrwert für Nutzer- und Eigentümer:innen, sowie ein ausgewogenes Verhältnis zu Kosten und ökologischen Fragen.
Am Anfang baulicher Machbarkeitsstudien steht oft das Bedürfnis, bestehende Räume künftig anders zu nutzen – oder zusätzlichen Raum für Wohnen, Arbeit oder neue Nutzungen zu schaffen. Mittels einer Studie soll herausgefunden werden, ob dies räumlich und baulich mit der bestehenden Liegenschaft oder durch einen Umbau oder Erweiterung, oder gar Neubau, zu machen ist.
Den Rahmen der Machbarkeit bildet immer die Grösse des Grundstücks und der etwaige bestehende Bau sowie baurechtliche Vorschriften. Das Ziel der Studie wird durch Ihre Bedürfnisse definiert.
Machbarkeitsstudien können daher von zwei Seiten gedacht werden:
Erstens: Sie haben ein räumliches Bedürfnis und die Machbarkeitsstudie prüft ob oder wie sich dies mit Ihrem Bestand und Grundstück realisieren lässt. In diesem Fall beginnt die Machbarkeitsstudie mit einer Bedürfnisanalyse: Welche Art von neuer Nutzung wünschen Sie und was braucht es dafür baulich?

Zweitens: es geht um das Ausloten möglicher Ausnutzungsreserven Ihres Grundstücks und dessen Bestandsbauten mit dem Ziel, räumliche Verdichtungspotentiale nutzbar zu machen. Baurechtlich mögliche aber bisher nicht gebaute Volumen werden aufgezeigt. Je nach Grösse der Reserven werden An- und Erweiterungsbauten oder Aufstockungen schematisch entworfen. In Folge entwickelt Philosimo mit Ihnen Ideen, ob und wie diese Reserven für alle mehrwertbringend genutzt werden könnten.

Für beide Wege gilt: ist die bauliche Machbarkeit belegt und die Umsetzung von Ihnen gewünscht, kann eine Kostenschätzung folgen. Scheinen die Kosten in gesundem Verhältnis zum erwartbaren Resultat, kann Philosimo Sie in allen weiteren Schritten begleiten.
Sanierungsfahrplan & Investitionsplan
Ein Sanierungsfahrplan hilft nicht nur, die nötigen Instandsetzungen Ihrer Liegenschaften langfristig vorher zu sehen. Er hilft vor allem, die nötigen finanziellen Rücklagen zu planen.
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Grundlage jedes Sanierungsfahrplans ist die Gebäudezustandsanalyse (siehe «Analysen»). Aus Baujahr, aktuellem Zustand und erwartungsgemässer Lebensdauer jedes Bauteils ergibt sich ein optimaler Instandsetzungszeitpunkt – sprich, der Moment, an dem das Bauteil ersetzt oder totalsaniert werden sollte. Für die Sanierungsmassnahmen werden die jeweilig zu erwartenden Investitionskosten holistisch geschätzt. Die nötigen baulichen Massnahmen können sodann in organisatorisch sinnvolle Projektbündel zusammengefasst werden. Für die Einzelmassnahmen resp. Sanierungsprojekte wird eine entsprechende Finanzplanung erstellt, welche der Rücklagenbildung für die nötige Liquidität dient. Der Betrachtungshorizont bezieht sich dabei auf holistische Vergleichswerte und Schätzungen und dient vor allem der ganzheitlichen Übersicht für grössere Immobilienbestände. Für Einzelliegenschaften kann der Fahrplan eine erste Orientierung für Massnahmen und die Rücklagenbildung im Äufnungsfond bieten.
Den idealen Zeitpunkt einer Teil- oder Totalsanierung gibt es nicht. Vielmehr ist dieser von Ihrer Immobilienstrategie, von Ihren Vorstellungen über den gewünschten Gebäudezustand, Ihre ökologischen und sozialen Zielsetzungen und die finanziellen Mittel abhängig. Ob Sie jetzt das ganze Gebäude ökologisch sanieren und damit den betrieblichen ökologischen Fussabdruck und Verbrauchskosten minimieren, oder lieber alles so lang wie möglich hinausschieben und damit Mieten, Investitionskosten und den Verbrauch grauer Energie niedrig halten, ist Ihre persönliche Entscheidung. Philosimo unterstützt Sie bei der Entwicklung Ihres persönlichen Sanierungsfahrplans (siehe «Strategien»).
